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Gedichte aus der Ukraine

Welche Literatur ist in Zeiten der russischen Vollinvasion möglich, wurde Victoria Amelina zum Bücherforum im Oktober 2022 gefragt. »Tagebücher und Poesie«, hat sie geantwortet. 

Poesie kann überall geschrieben werden; im Luftschutzkeller, im Schützengraben, im Evakuierungszug, in der Fremde, zu Hause. 

Wir wollen in unserer auf sieben Bände angelegten Reihe einen Einblick geben in die zeitgenössische Poesie der Ukraine. Wir haben verschiedene Stimmen ausgewählt, um die breite der Lebensschicksale erfahrbar zu machen.  

Nicht alle der Dichterinnen und Dichter, deren Werke wir zugänglich machen können, haben den russischen Angriffskrieg überlebt. Um so wichtiger ist es, dass ihre Stimmen weiter gehört werden.

Yaryna Chornohuz: [Dasein – Verteidigung der Präsenz] 
aus dem Ukrainischen übersetzt von Kseniya Fuchs

Band 1

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»Die Front frisst mein Herz auf und auch meine Freunde sie frisst all meine Wörter und blickt auf den Rest meines Körpers« In 35 Gedichten erzählt die ukrainische Lyrikerin Yaryna Chornohuz vom Leben im und mit dem Krieg, vom Verlust, vom Schmerz, vom Lieben und der Verteidigung der Präsenz. Die Gedichte haben eine scharfe Klarheit, wirken unzerbrechlich, als ob die Verse selbst durch die Umstände, unter denen sie geschrieben wurden, gehärtet sind. Denn Yaryna Chornohuz schreibt aus einer intimen Nähe zum Verteidigungskampf. Ihr Werk widersetzt sich jedoch der heroischen Mythenbildung und besteht stattdessen auf der ungeschminkten, erschütternden Wahrheit darüber, was der Krieg von den Lebenden verlangt.

Gedichte

104 Seiten

Hardcover, Leineneinband

Fadenheftung

20,00 Euro

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