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Hartknoch Verlag

Unsere Bücher:

In unserem Hartknoch Verlag finden Sie Sachbücher, die Sie informieren, bilden und unterhalten.

Als Imprint des Mauke Verlags aus Weimar sind auch unsere Sachbuchprojekte der europäischen Idee verpflichtet. 

Den Namen Hartkoch haben wir von einem der wichtigsten Verlag der Aufklärungszeit übernommen. 1765 von Johann Friedrich Hartknoch in Riga gegründet, stand der Name Hartknoch für die Werke von Kant, Herder, Knigge, Rousseau und Schopenhauer.

Im Jahr 1797 wurde der Verlag durch die russische Zensur aus Riga vertrieben. Er fand Zuflucht in Rudolstadt (Thüringen), später in Leipzig.


Seit 2026 haben wir den großen Namen als Verlagsnamen wieder aktiviert und knüpfen an das bedeutende Erbe mit Respekt und voller Neugier an.  

Neuigkeiten

 

Wir machen mit bei der Hotlist 2026.

Die Hotlist der unabhängigen Verlag erstellt jedes Jahr eine Liste mit 10 Büchern, die exemplarisch für das Schaffen der unabhängigen Verlag im deutschsprachigen Raum stehen.

205 Bücher wurden eingereicht. Und auch aus unserem jungen Programm ist ein Buch dabei: »Weiter geht’s nicht«, der Fotoband mit Fotos von Anselm Graubner, aufgenommen in den letzten Wochen der Sowjetunion auf Kamtschatka.

 

Hier geht es zur Hotlist:

 

Milio van de Kamp: Zu hoch für Dich
Eine Geschichte über Armut und Chancenungleichheit
aus dem Niederländischen übersetzt von Lotte Hammond

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Ein autobiografischer Bericht

240 Seiten

Hardcover, Fadenheftung

22,00 Euro

In dieser eindringlichen Autobiografie erzählt Milio van de Kamp von seinem Aufstieg aus der Armut eines Amsterdamer No-Go-Viertels zu einem Universitätsdozenten. Er schildert das Leben in einer Umgebung, in der Gewalt zur täglichen Realität gehört, Rechnungen nicht bezahlt werden können, und Kinder lernen, im Dunkeln zu funktionieren – im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Er erzählt von einer Mutter, die trotz einer schweren Herzkrankheit und widrigster Umstände nicht aufgibt und von einem Vater, der zwischen illegalen Geschäften und Wutausbrüchen zerrieben wird. Vor allem erzählt er von der tiefen Scham, die Armut in einer Gesellschaft erzeugt, die sie lieber unsichtbar hält. Dabei ist dieses Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht: Es ist ein kraftvolles Plädoyer dafür, soziale Herkunft endlich als das zu verstehen, was sie ist – eine der stärksten, aber nur selten ausgesprochene Form struktureller Ungleichheit. Van de Kamp zeigt, wie Bildungswege, Selbstvertrauen und Zukunftschancen bereits in früher Kindheit durch die soziale Umgebung geprägt werden – und wie schwer es ist, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Corinna Kuhr-Korolev: Weiter geht’s nicht – Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka
mit Fotografien von Anselm Graubner

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Bildband

168 Seiten

Hardcover, Leineneinband, Fadenheftung

28,00 Euro

Im Spätsommer 1991 führt die Neugier Anselm Graubner nach Kamtschatka ganz im Osten der Sowjetunion. Diese besteht zu diesem Zeitpunkt nur noch auf dem Papier. Die sowjetische Ordnung zerfällt auch am äußersten Rand des Imperiums, in einer Region, die bereits im 18. Jahrhundert unter Zarenherrschaft kolonisiert wurde. In einer Übergangszeit voller Ungewissheit heuert der damals 23-jährige Fotograf bei der Regionalzeitung Kamtschatskaja Prawda an, ein an sich unerhörter Vorgang. Seine Sprachkenntnisse sind dürftig, doch sein Blick ist wach. Und so entstehen eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Lebens- und Arbeitsalltag der Menschen auf der Halbinsel am Pazifik. Sie illustrieren die zunehmend kritischer und mutiger werdenden Beiträge im vormaligen Parteiblatt. Doch der Ausflug in den fernöstlichen Journalismus endet für Anselm Graubner schnell. Nachdem die rote Sowjetfahne zum Jahresende 1991 eingeholt wird, verweist die neue alte Obrigkeit der Russischen Föderation den Journalisten aus dem Westen noch im Januar 1992 des Landes. Erhalten geblieben sind von diesem kurzen Stück Lebensweg – zum Glück für uns – einzigartige Fotografien eines besonderen Augenblicks der jüngsten Zeitgeschichte an einem uns auch heute wieder fernen Ort. Das Buch entstand zusammen mit einer Fotoausstellung des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Hartknoch Verlag
ein Imprint der Mauke Verlag KG 

Kontakt:

Hartknoch Verlag

Bauhausstr. 7

99423 Weimar

post@hartknoch.de

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