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»Wenn sie keine Revolution wollen, warum verlegen sie dann auf ihren Plätzen Pflastersteine?«


Darja fotografiert die Revolution. Auf dem Majdan in Kyjiw ist sie mittendrin. Es drängt sie weiter nach Moskau. Doch anstatt das nächste ikonische Foto zu schießen, versinkt sie dort mit Kostja, Phil und dem unberechenbaren Rest einer Moskauer Hausgemeinschaft in einer Welt aus Rauch, Musik, politischen Debatten und flüchtigen Allianzen.

»Ich bin die Revolution« entstand im Jahr 2019 – vor der großen Protestbewegung in Belarus. Der Roman ist wie eine Zeitkapsel, die das Brodeln einfängt, das einer jeden Revolution vorausgeht. Die Entscheidungen zur Revolte sind dann auch weniger politisch als existenziell. Und so schreibt Yulia Artsiomava statt über den Aufruhr eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Freundschaft und Liebe. Denn selbst wenn die Revolution – endlich – vor dem Fenster aufzieht, sind wir doch immer auch damit beschäftigt, unser eigenes Leben zu führen.


»Я и есть революция« / »Ich bin die Revolution« ist eine sehr ehrliche, sehr weibliche und auf eine gute Art böse Geschichte über Revolutionen und Liebe, über Brüderlichkeit und Schwesternschaft, über sich auflösende Illusionen und das Erwachsenwerden als Entscheidung.


Yulia Artsiomava: Ich bin die Revolution

aus dem Russischen übersetzt von Jakob Wunderwald

120 Seiten, Hardcover

22 Euro


Ab 22. Juni überall im Buchhandel

Band 8 der Edition Europastraße

Yulia Artsiomava

€ 22,00Preis
inkl. USt
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